Chronik

UHC Tägerwilen gegründet am 20. September 1995

Die Gründung
Vor langer, langer Zeit trafen sich einige sportbegeisterte junge Leute jeweils am Sonntagnachmittag zum Unihockey spielen auf dem roten Platz beim Trittenbach Schulhaus. Die Schaufeln der ersten Unihockeyschläger waren zum Teil schon zur Hälfte runtergeraspelt. Die Stöcke weich und leicht zu brechen. Die Unihockey-Tore wurden in Eigenregie angefertigt. Massive Handarbeit, mit professionellem Aussehen. Der Spassfaktor war riesig... Die Idee wuchs heran, einen Verein zu gründen, um den Unihockeysport in einer professionelleren Art zu betreiben. So kam es am 20. September 1995, dass zwölf junge Gründungsmitglieder den Unihockeyclub Tägerwilen ins Leben riefen. Von diesen zwölf Gründern sind noch heute acht aktiv im Verein dabei. Im ersten Jahr beschloss man, noch nicht an der Meisterschaft teilzunehmen, sondern lediglich einige Plauschturniere zu besuchen. Im Frühjahr 1996 wurde dann zum ersten Mal der Unihockey-Dorfcup in Tägerwilen organisiert, welcher bereits damals grossen Anklang fand.

Saison 1996/1997
 Im Herbst 1996 wurde erstmals eine Herrenmannschaft ins Rennen um die Meisterschaft geschickt. Es waren die ersten Versuche, bei denen man sich mit anderen Teams im Ernstkampf messen konnte. Die erste Saison spielte das Team bereits ganz vorne mit und konnte durch den Gruppensieg den Aufstieg in die 3. Liga realisieren. Da Unihockey auch bereits bei Talenten jüngeren Alters gefragt war, wurde zusätzlich ein Junioren A Team angemeldet, welches eine respektable erste Saison zeigte.

Saison 1997/1998
Nun, mit einer 3. Liga Mannschaft und einigem Spielerzuwachs ging es erstmals darum, mehr als eine Herrenmannschaft aufzustellen. Deshalb bildete man ein leistungsorientiertes Team, welches als 1. Mannschaft in der 3. Liga spielte, und eine zweite Mannschaft, welche eher zum Plausch wieder in der 4. Liga startete, aber keineswegs weniger talentierte Spieler beherbergte! Diese Saison schlossen beide Teams mittelmässig ab. Keine der Mannschaften konnte einen Aufstiegsplatz erreichen. Da zunehmend auch Frauen den Unihockeysport für sich entdeckten wurde erstmals ein Damenteam in der 2. Liga Kleinfeld angemeldet. Die A Junioren entwickelten sich gut und landeten in ihrer zweiten Saison bereits auf dem dritten Tabellenrang.

Saison 1998/1999
Die Saison 98/99 bestritten die Herrenmannschaften des UHCT mit grossem Erfolg. Die 1. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 2. Liga und auch die „Plauschmannschaft“ bewies mit dem Aufstieg in die 3. Liga, dass gemeinsame Nachtaktivitäten am Vorabend eines Spiels nicht unbedingt eine Leistungseinbusse zur Folge haben müssen. Die Damenmannschaft konnte leider nur den zweitletzten Tabellenrang belegen, weshalb sie in die vom Schweizerischen Unihockeyverband (SUHV) neu geschaffene 3. Liga Kleinfeld abstiegen. Aufgrund des Alters einiger Spieler löste man die A Junioren auf. Die ehemaligen Junioren verstärkten fortan die beiden Herrenteams. Erfreulicherweise gab es genügend Nachwuchs und man konnte ein B Junioren Team gründen. Im Dezember 1998 fand dann auch zum ersten Mal der legendäre Klausabend des UHCT statt. Unter dem Namen „Chlausueli“ feierte man im Girsberg einen tollen Abend, wo auch der Samichlaus seine Geschichten zu erzählen wusste.

Saison 1999/2000
Das Jahr 2000. Bereits seit fünf Jahren bestand der UHCT. Das musste gefeiert werden. Es wurde ein Festwochenende veranstaltet, bei dem diverse Teams aus der ganzen Schweiz eingeladen wurden, mit welchen der UHCT während den vergangenen fünf Jahren tolle Erlebnisse hatte und gute Zeiten verbringen durfte. So fand zuerst ein Turnier zwischen den anwesenden Mannschaften statt und im Anschluss wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Sportlich gesehen gelang in der mittlerweile vierten Saison der 1. Mannschaft mit grossem Vorsprung ein weiterer Gruppensieg und somit der Aufstieg in die 1. Liga. Der UHCT schaffte es also, innerhalb von vier Jahren in die höchste Kleinfeldliga aufzusteigen. Die 2. Mannschaft war weniger erfolgreich und stieg nach einem Jahr in der 3. Liga wieder in die 4. Liga ab. Die Damen hingegen schafften nach nur einem Jahr den Wiederaufstieg in die 2. Liga Kleinfeld. Die B Junioren entwickelten sich stetig weiter und konnten sich in der Schlusstabelle im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verbessern. Der „Chlausueli“ feierte fortan seine jährliche Wiederholung und wurde an immer neuen Örtlichkeiten durchgeführt. Es stellte sich aber jedes Jahr das grosse Problem, ein passendes Wochenende für die Durchführung zu finden. Da alle Mannschaften immer am Samstag oder Sonntag spielten, gab es nicht mehr viel Spielraum, jeweils freie Termine für die Chlausfeier zu finden.

Saison 2000/2001
Das Jahr 2000 bringt leider nicht nur positive Erinnerungen. Für die Mitglieder und Angehörigen des UHCT war es ein hartes Jahr. Nachdem im April 2000 Markus Roth bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam, schlug das Schicksal im Dezember 2000 erneut zu. Mario Sgier und Matthias Strasser kamen zusammen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Der Verlust dieser Menschen rüttelte den Verein ziemlich durch, verlor man doch drei sehr engagierte, integrierte, talentierte und gute Freunde. Für einen spielerischen Höhepunkt konnten in dieser Saison dennoch die Junioren B sorgen. Sie holten sich souverän den Gruppensieg. Die Juniorenarbeit der letzten zwei Saisons hatte sich also ausgezahlt. Die Damen 2. Liga hingegen konnten sich lediglich in der unteren Tabellenhälfte bewegen. Beide Herrenteams erlebten eine Saison der Mittelklasse. Es wurde im Mittelfeld mitgespielt und keinem der Teams gelang ein wirklicher Erfolg. Vor allem die Herren in der 1. Liga hatten Mühe, sich mit dem doch deutlich höheren Niveau zurechtzufinden. Trotz der durchschnittlichen Leistung profitierte die 2. Mannschaft von einigen Modusänderungen, wodurch sie sogar noch als Gruppenvierter in die 3. Liga aufstiegen. 

Saison 2001/2002
Zum ersten Mal organisierten die Herren einen Teamausflug. Dieser führte 2001 nach Arosa ans Open-Air Unihockeyturnier. Es war ein sehr erlebnisreicher Anlass, der für viel lustigen Gesprächsstoff sorgte. Die Herren beschlossen, nun jedes Jahr einen Ausflug mit der Mannschaft zu organisieren. Trotz der optimalen Bildung des Teamgeistes in Arosa, konnte das 1. Liga Team der Herren in dieser Saison nur knapp den Abstieg verhindern. Dank zwei Siegen in den letzen beiden Spielen blieb man weiterhin in der höchsten Kleinfeldliga. Die Zweitmannschaft der Herren spielte konstant im Mittelfeld der 3. Liga. Durch Neugewinnung vieler Junioren konnte nebst der B Junioren Mannschaft nun auch wieder ein A Junioren Team gestellt werden. Vor allem die A Junioren (bestehend aus einigen B Junioren der vergangenen Saison) konnten in diesem Jahr eine gute Leistung bringen und beendeten die Saison auf dem dritten Schlussrang. Die Damenmannschaft klassierte sich, dank einer guter Leistung, ebenfalls im vorderen Drittel der Tabelle.

Saison 2002/2003
Die Damen konnten sich ebenfalls über einen Spielerinnenzuwachs freuen, weshalb in dieser Saison erstmals zwei Damenteams an den Start gingen. Auch bei den Damen kann man von einem leistungsorientiertem Team und einer Plauschmannschaft sprechen. Beide spielten in der 2. Liga Kleinfeld, jedoch in unterschiedlichen Gruppen. Die 1. Mannschaft der Damen konnte den guten dritten Schlussrang erreichen. Das Plauschteam hielt sich erwartungsgemäss in der hinteren Tabellenregion auf. Für die Herrenteams brachte die aktuelle Saison keine grossen Änderungen mit sich. Beide hielten sich im Mittelfeld der 1. und 3. Liga. Auch die Junioren A und B konnten nicht gross auf sich aufmerksam machen. Naürlich stand auch in diesem Jahr der Ausflug des Herrenteams nach Arosa sowie der „Chlausueli“ auf dem Programm. Der „Chlausueli“ entwickelte sich in der Zwischenzeit weg von einem einzelnen Abend zu einem ganzen Wochenende. In den folgenden Jahren wurden sogar Chlausabende in Aawangen (wo man mit dem Car anreiste) oder in Kaltenbach organisiert.

Saison 2003/2004
Mit den gleichen Mannschaften wie im Vorjahr startete man in die neue Saison. Es war die wohl ruhigste Saison in der Vereinsgeschichte. Keine der Mannschaften stach mit nennenswerten Erfolgen hervor.

Saison 2004/2005
In der Saison 2004/05 konnte der wahrscheinlich grösste Erfolg des Herrenteams gefeiert werden. Die 1. Mannschaft wurde Gruppensieger in der 1. Liga und konnte somit um den Schweizermeistertitel spielen. Im Halbfinal scheiterten die Tägerwiler dann im „best of 3“ gegen die starken Berner Hurricanes, welche bis anhin schon mehrmals Schweizermeister waren. Die Euphorie spiegelte sich aber auch in den anderen Teams. So spielten die Damen als Gruppenzweite in der 2. Liga ebenfalls um den Aufstieg. Obwohl diese an den Aufstiegsspielen keinen Erfolg feiern konnten, stiegen sie, aufgrund von Modusänderungen durch den Verband, in die 1. Liga auf. Somit konnte fortan auch das Damenteam in der höchsten Kleinfeldliga spielen. In dieser Saison war, wegen diversen Austritten von Damen, nur noch ein Damenteam gemeldet. Auch das 3. Liga Herrenteam konnte diese Saison auf dem erfolgreichen 3. Platz beenden. Die A- sowie auch die B-Junioren hatten eine eher harzige Saison hinter sich. Beide Mannschaften beendeten die Saison in der Nähe der Schlussränge.

Saison 2005/2006
Nach dem grossen Erfolg in der letzten Saison entschied man sich dafür, die 1. Liga Herrenmannschaft aufzugeben und erstmals eine neue Herausforderung auf dem Grossfeld zu suchen. Dies war natürlich nur möglich, weil die langersehnte Dreifachturnhalle in Tägerwilen endlich fertiggestellt wurde und einzugsbereit war. Der Einstieg in die erste Saison in der 2. Liga Grossfeld (GF) war geglückt, denn das Herrenteam konnte einen guten Patz im Mittelfeld erreichen. Die Damen hatten in ihrer ersten Saison in der 1. Liga einige Mühe zu bekunden und konnten den Abstieg nur knapp verhindern. Die zweite Mannschaft der Herren spielte weiterhin konstant in der 3. Liga Kleinfeld und platzierte sich erneut in den vorderen Tabellenrängen. Voraussetzung für die Teilnahme der Herren auf dem Grossfeld (GF) war das Stellen einer Grossfeld Juniorenmannschaft. Die Elite-Junioren wurden somit ins Leben gerufen. Die erste Saison galt rein dem Erfahrungen sammeln, das erklärte schlussendlich auch die Platzierung in der unteren Tabellenhälfte. Aufgrund des stetigen Wachstums des Vereins, vor allem durch junge Spielerinnen und Spieler, wurde erstmals eine Juniorinnen B sowie eine Junioren D Mannschaft gebildet. Bei diesen beiden Teams ging es in der ersten Saison darum, die Freude am Spiel bei den jungen Spielerinnen und Spielern zu wecken und erste Erfahrungen zu sammeln. Der „Chlausueli“ wurde auf Wunsch vieler Mitglieder wieder in Tägerwilen organisiert, da ein zweitägiger Ausflug mit dem Samichlaus doch vielen zu anstrengend war. Man beschränkte sich fortan also wieder auf einen geselligen Abend im eigenen Dorf oder zumindest in umittelbarer Nähe, so dass alle noch zu Fuss nach Hause laufen konnten.

Saison 2006/2007
In dieser Saison wurde wegen der grossen Anzahl Spieler erstmals mit zwei Herren Grossfeldteams gespielt. Das Kleinfeldteam wurde aufgelöst. Beide spielten in der 2. Liga GF, jedoch in unterschiedlichen Gruppen. Auch in dieser Saison setzte man auf ein leistungsorientiertes Team und ein Plauschteam. Bereits in der zweiten Grossfeldsaison schaffte die 1. Mannschaft den Gruppensieg in der 2. Liga GF. Somit standen bei den Herren zum ersten Mal Aufstiegsspiele an, bei welchen der UHCT leider nicht zu überzeugen vermochte. Das Niveau von der 2. zur 1. Liga GF schien einfach doch zu gross zu sein. Durch eine erneute Modusanpassung des SUHV (Schweizerischer Unihockeyverband) und die ungenügende Platzierung stieg die Plauschmannschaft am Ende der Saison in die neu kreierte 3. Liga Grossfeld ab. Die Damen konnten ebenfalls einige neue Spielerinnen für sich gewinnen, weshalb ein zweites Kleinfeldteam angemeldet wurde. Sowohl das Damen Team der 1. sowie auch der 2. Liga Kleinfeld beendeten die Saison mit einem Tabellenplatz im Mittelfeld. Die Elite-Junioren wurden in eine U21-Mannschaft umgewandelt. Dies ermöglichte einigen „älteren“, junggebliebenen noch eine weitere Saison bei den Junioren zu bleiben, um noch nicht direkt bei den Herren mitspielen zu müssen. Der Boom bei den Junioren hielt weiter an. So konnte sogar eine Junioren C Mannschaft ins Rennen geschickt werden. In dieser Saison waren erstmals insgesamt 5 Juniorenmannschaften gemeldet. Ein gutes Zeichen für die Zukunft.

Saison 2007/2008
Sportlich gesehen war diese Saison nicht gerade mit Höhepunkten übersäht. Praktisch alle Teams klassierten sich im Mittelfeld, wobei sich zumindest die 1. Mannschaft der Damen in der 1. Liga Kleinfeld sowie die Juniorinnen B in der oberen Tabellenhälfte festsetzen konnten. Die Ligaanpassung im Grossfeld bei den Herren (Einführung der 3. Liga GF) machte sich dadurch bemerkbar, dass das Niveau in der 2. Liga deutlich erhöht wurde. Wegen einiger Spielerabgänge bei den Junioren wurde die U21 Mannschaft wieder in eine U18 Mannschaft umgewandelt. Weil es aber selbst für dieses Team noch zu wenige Junioren hatte entschied man sich, das B-Junioren Team ebenfalls aufzulösen, um diese jungen Spieler bei der U18 Mannschaft mitspielen zu lassen. Nach 13 Jahren als Präsident des UHC Tägerwilen gab Walter Eichenberger an der Generalversammlung 2008 sein Amt ab. Mit seinem Einsatz und seinem investierten Herzblut ist er massgeblich am Erfolg des Vereins beteiligt. Neu übernahm Jasmin Sanz das Amt der Präsidentin. Ebenfalls neu in diesem Jahr war der erste Skitag des UHCT ins Leben gerufen worden, um den Zusammenhalt im ganzen Verein zu fördern und sich auch mal neben dem Spielfeld etwas besser kennen zu lernen. Weil der Skitag im Verein durchaus grossen Anklang fand, wurde er fortan jedes Jahr durchgeführt.

Saison 2008/2009
Erstmals wechselten in dieser Saison die Damen mit einer Mannschaft auf das Grossfeld der 2. Liga. Das zweite Team blieb auf dem Kleinfeld in der 2. Liga. Das Ziel für die Grossfeld Damen war es, erste Erfahrungen auf dem neuen Territorium zu sammeln. Deshalb erstaunte die Platzierung in der hinteren Tabellenregion keinesfalls. Bei den Herren trat man in dieser Saison erstmals seit langem nur mit einem Team an. Es galt, den Ligaerhalt in der 2. Liga GF zu sichern. Dies misslang leider völlig, da die ganze Saison hindurch zu wenig konsequent gespielt wurde. Die Herren mussten den Abstieg akzeptieren, was eine völlig neue Erfahrung für das Team war. Auch wenn die Mannschaft schon nahe dran gewesen war, abgestiegen war man bei den Herren mit der 1. Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt noch nie. Erfreulich war hingegen, dass man wieder eine Junioren B Mannschaft stellen konnte. Die U18 Mannschaft machte erneut der U21 Mannschaft platz. Somit hatte man wieder fünf Juniorenmannschaften (U21,B,C,D, Juniorinnen B). Die B Junioren spielten auch gleich eine sehr erfolgreiche Saison und erreichten den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Gruppenersten.  

Saison 2009/2010
Die Herrenmannschaft konnte nach nur einer Saison in der 3. Liga GF den Wiederaufstieg in die 2. Liga GF realisieren. Zwar wurde der Gruppensieg unnötigerweise verspielt, als Gruppenzweiter konnte sich die Mannschaft dennoch für die Aufstiegsspiele qualifizieren. Dank einer soliden Leistung konnten alle Aufstiegsspiele gewonnen werden. Die Damen wie auch die Junioren vermochten in dieser Saison noch nicht aus den vollen zu schöpfen. Von den Erfahrungen dieser Saison kann für die kommenden Spiele in der nächsten Saison aber sicher profitiert werden.

Nach über zehn Jahren im Vorstand gab Guido Gascard an der GV seinen Rücktritt bekannt. Seine Nachfolge trat Tobias Preisig an, welcher neu als Aktuar in den Vorstand gewählt wurde.

Der Skitag hatte sich nun definitiv etabliert und erfreute sich an grossem Interesse.  Nachdem in den Anfängen ein Kleinbus mit 16 Plätzen ausreichte, brauchte man fortan einen geräumigen Reisecar. In dieser Saison war das Ziel Savognin. Auch aus den Reihen der Fans waren immer wieder bekannte Gesichter auf den Pisten anzutreffen.

Saison 2010/2011
Weil die Herren nun wieder in der 2. Liga GF spielten, wollte man auf ein Leistungsteam setzen. Damit wollte man auch verhindern, dass die Herren zur „Liftmannschaft“ werden, welche nach jedem Aufstieg wieder absteigt. Da es immer noch einige Herren gab, die Unihockey auf Plauschlevel spielen wollten, gab es eine zweite GF Mannschaft, welche in der 3. Liga startete. Das Leistungsteam konnte das Ziel des Ligaerhaltes leider nicht realisieren und stieg nach nur einer Saison, als Tabellenletzter, wieder in die 3. Liga ab. Die Damen GF mussten sich zum Ende der Saison in der 2. Liga mit dem 7. Rang begnügen. Ebenso konnten sich die Damen 2. Liga Kleinfeld lediglich den 7. Tabellenrang sichern. Die Junioren B wurden aufgelöst und die Spieler in die U16 Mannschaft integriert. Die U16 wurde anstelle des U18 Teams der letzten Saison aufgestellt.  Trotz des jungen und unerfahrenen Teams konnte man immerhin den 7. Tabellenplatz erreichen. Ein Lichtblick in dieser Saison waren die Leistungen der Juniorinnen B und der Junioren C. Beide Teams konnten die Saison auf dem vierten Tabellenrang beenden. Eine Neuigkeit bei den Mannschaften bildete die Unihockeyschule. Mädchen und Knaben, welche noch zu jung für eine Teilnahme am Meisterschaftsbetrieb waren, wurde eine Trainingsmöglichkeit geboten, wo ihnen einmal wöchentlich auf spielerische Art und Weise der Spass am Unihockey vermittelt wurde.

Der September 2010 bedeutete das 15-Jahre-Jubiläum des Vereins. Dies war Anlass genug für einen kleinen Event. Es wurde vor dem Saisonstart ein Freundschaftsspiel zwischen zwei Mannschaften der Swiss Mobiliar League in Tägerwilen organisiert. Für dieses Spiel konnte der UHC Rychenberg Winterthur sowie der UHC Waldkirch-St. Gallen motiviert werden. Zum Event waren sämtliche Sponsoren eingeladen, um auf die vergangenen Jahre und eine vielversprechende Zukunft anzustossen. Zudem wurde von einem Redaktionsteam, bestehend aus Mitgliedern des UHCT, ein Jubiläumsheft erstellt. Dieses gab einen Überblick über den Unihockeysport und die vergangenen 15 Jahre des Vereins.

Im Vorstand gab es durch eine Reorganisation diverse Veränderungen. Es wurden neue Ressorts geschaffen und bisherige aufgelöst oder umbenannt. Dies führte dazu, dass an der GV 2011 Nina Kiedaisch nach 8 Jahren im Vorstand sowie Janine Dütsch nach 14 Jahren Vorstandstätigkeit beide ihren Rücktritt gaben. Nach langjähriger Tätigkeit als Juniorenobmann gab auch Fabian Wyser an der GV seinen Rücktritt bekannt. Seine Nachfolge im Vorstand trat Martina Jakob als neue Juniorenobfrau an. Auch Claudio Haas wurde in den Vorstand gewählt und übernahm das Ressort Spielbetrieb. Eine Vorstandsposition blieb vorerst vakant.

Saison 2011/2012
Die Saison 2011/2012 war aus sportlicher Sicht alles andere wie erfolgreich. Nach dem Abstieg der Herren in die 3. Liga GF wurde die zweite Herrenmannschaft wegen Spielermangel aufgelöst. Auch bei den Damen trat nur noch das Grossfeld Team an, die Kleinfeldmannschaft wurde ebenfalls aufgelöst. Ausser den Damen GF, welche sich auf den 7. Tabellenrang retten konnten, schaffte es keine der übrigen Mannschaften auf eine bessere Klassierung wie dem 9. Tabellenplatz! Für die Junioren U16 bedeutete dies sogar den Abstieg von der Stärkeklasse B ins C. Die Juniorinnen B der letzten Saison wurden aufgelöst, diese Spielerinnen wechselten zu den Damen aufs Grossfeld. Es hatte einige neue Juniorinnen im Alter der Kategorie C und D. Leider reichte es nicht, um je eine Mannschaft zu stellen. So entschied man sich für den Kompromiss, eine Juniorinnen C Mannschaft aufzustellen. Diese nahm allerdings nicht an der Meisterschaft teil. Dies weil die Altersunterschiede innerhalb des Teams zu gross und die Erfolgsaussichten auf eine motivierte Saison somit sehr klein waren.

Im Vorstand konnte man mit Alex Gschwend eine geeignete Person finden, um die noch vakante Stelle des Werbechef zu besetzten. Er wurde von der GV gewählt, womit das Vorstandsgremium nun wieder komplett war. 

Nachdem in den vergangenen Jahren bei den Herren viele tolle und erlebnisreiche Teamausflüge vor allem im polysportiven Bereich organisiert wurden, kehrte man 2012 zurück zu den Wurzeln. Nach Riverrafting, Paintball, Wandern, Trotti-Downhill und vielem mehr, ging es in diesem Jahr wieder zum 7eck-Cup nach Arosa.

Saison 2012/2013
Für die Mannschaften der Damen GF und Herren GF ging die neue Saison so weiter, wie die alte beendet wurde. Das Rezept für den Erfolg wurde trotz seriöser Saisonvorbereitung und intensiven Trainingsweekends weiterhin nicht gefunden. Beide Mannschaften beendeten die Saison auf dem letzten Tabellenrang. Da bei den Herren einige Spieler der alten Garde etwas kürzer treten und den Plausch in den Vordergrund stellen wollten, meldete man ein Herren Kleinfeld Team in der 5. Liga an. Dadurch konnten auch Spieler zur Meisterschaftsteilnahme motiviert werden, die kein Interesse am Grossfeld hatten. Die Kleinfeldmannschaft erreichte einen guten Tabellenrang im Mittelfeld. Den Junioren U16 lief es in der Stärkeklasse C leider nicht besser. Sie mussten sich mit einem Platz im hinteren Teil der Tabelle begnügen. Einzig die Junioren D zeigten eine solide Leistung. Sie konnten sich auf dem guten 4. Rang platzieren. Das war eine klare Steigerung zum Vorjahr. Leider konnte in diesem Jahr keine Juniorinnen Mannschaft mehr gestellt werden.

An der Generalversammlung Anfang 2013 gab es gleich mehrere Änderungen im Vorstand. Nach fünfjähriger Amtszeit als Präsidentin gab Jasmin Costa ihren Rücktritt bekannt. Auch Daniel Costa trat nach mehrjähriger Mitarbeit als Sportchef aus dem Vorstand zurück. Als neuer Präsident wurde Beni Kuhn in den Vorstand gewählt und als neuer Sportchef wurde Pascal Sieber im Vorstand aufgenommen.

Vor Beginn der Saison wurde erstmals ein Juniorentag in der Dreifachturnhalle durchgeführt. Dies gab jungen Spielerinnen und Spielern und insbesondere auch deren Eltern die Möglichkeit, den Sport, den Verein und die Mitglieder besser kennen zu lernen. Es gab ein grosses polysportives Angebot. Der Anlass bietet allerdings noch Potential, was die Teilnehmerzahlen betrifft. Auch in diesem Jahr nahmen zwei Teams der Herren die Reise nach Arosa an den 7eck-Cup in Angriff.

Saison 2013/2014
Bei den Damen hatte man sich für diese Saison zum Ziel gesteckt, mit einem Leistungsteam an der Meisterschaft teilzunehmen. Aus diesem Grund wurde keine Grossfeldmannschaft mehr gemeldet sondern neu eine Kleinfeldmannschaft. Das Konzept, auf ein Leistungsteam zu setzen, ging vollkommen auf. Die Damen konnten die Saison mit dem hervorragenden zweiten Tabellenrang beenden. Die Herren spielten die Saison ebenfalls nur mit einem Team, nämlich der Grossfeldmannschaft. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die Mannschaft nur wenig verbessern. Sie steigerte sich zumindest auf den zweitletzten Tabellenrang. Es gibt also immer noch Potential. Da bei den Damen nur die Kleinfeld- und bei den Herren nur die Grossfeldmannschaft an der Meisterschaft teilnahmen, brauchte es eine Alternative für die vielen Spielerinnen und Spieler, welche nicht in der Meisterschaft, aber dennoch Unihockey spielen wollten. Es wurden die „Plauschmannschaften“ der Damen und Herren ins Leben gerufen. Das Wort „Plausch“ darf allerdings nicht falsch verstanden werden; es wurden seriöse Trainings durchgeführt und intensiv an der Teambildung gearbeitet. Die Bildung des Plauschteams hat sich sehr positiv auf den Zusammenhalt im Verein ausgewirkt.

Beim Nachwuchs des UHCT lief die Saison durchzogen. Die eher jungen Jahrgänge der A-Junioren konnten mit den übrigen Teams ihrer Gruppe leider nicht mithalten. Sie beendeten die Saison auf dem letzten Tabellenrang. Den Junioren C und D gelang es, wertvolle Spielpraxis zu sammeln. Diese verhalf beiden Teams zu einem Tabellenplatz im Mittelfeld. Die Unihockeyschule für die Kleinsten war auch in dieser Saison wieder ein voller Erfolg. Das Interesse der Kleinen ist nach wie vor sehr gross.

Im Vorstand gab es auch im 2014 eine Änderung. Markus Eichenberger gab seinen Rücktritt als Kassier bekannt. Er hatte die Kasse des UHCT während unglaublichen 19 Jahren makellos geführt. Die anspruchsvolle Aufgabe des Kassiers wurde durch das bestehende Vorstandsmitglied Claudio Haas übernommen. Neu in den Vorstand wurde Pascal Bosshard gewählt, welcher das frei gewordene Ressort Spielbetrieb übernahm.

Der bisherige Juniorentag, der jeweils vor Saisonbeginn stattfand, wurde neu zum Vereinstag umfunktioniert. An diesem Vereinstag standen zum einen die Junioren und Eltern im Zentrum. Andererseits wurden auch die Aktivmitglieder wirksam einbezogen. Dadurch stärkte sich der Zusammenhalt im Verein und auch die Eltern konnten einen besseren Gesamteindruck über den UHCT bekommen. Ein Höhepunkt war sicherlich das Mixed-Turnier, wo die Eltern die Gelegenheit bekamen, mit ihren Junioren und den Aktiven im gleichen Team zusammen zu spielen. Bei den Herren fanden keine besonderen Anlässe oder Turnierteilnahmen statt. Hingegen entdeckten die Damen den Spass am 7eck-Cup und reisten dafür ein Wochenende nach Arosa.

Saison 2014/2015
In der vergangenen Saison war man mit den gleichen Teams am Start wie schon die Saison zuvor. Es spielten die Damen Kleinfeld, die Herren Grossfeld, die Junioren A, C und D sowie die Unihockeyschule. Die Damen konnten an ihren Erfolg der letzten Saison anknüpfen. Zwar reichte es knapp wieder nicht auf den ersten Tabellenplatz, der erkämpfte hervorragende zweite Tabellenrang ermöglichte es den Damen jedoch, an den Aufstiegsspielen in die 1. Liga teilzunehmen. Leider scheiterte das Vorhaben in der Westschweiz trotz einem soliden Auftritt der Damen. Bei den Herren war im Vergleich zur letzten Saison ein leichter Aufwärtstrend sichtbar. Obwohl noch immer viel Luft nach oben ist, verbesserten sich die Herren auf dem Grossfeld um zwei Plätze und landeten auf dem 6. Tabellenrang. Dies entsprach auch dem erklärten Saison-Minimalziel der Mannschaft.

Beim Nachwuchs konnten die A-Junioren leider auch in diesem Jahr nicht mit der Konkurrenz mithalten. Fünf Siege konnten sie dennoch verzeichnen, was ihnen zum drittletzten Tabellenrang reichte. Die C- und D-Junioren erreichten wiederum Klassierungen im mittleren Tabellenbereich.

2015 trat Martina Jakob aus dem Vorstand zurück. Sie hat während fünf Jahren wertvolle Arbeit als Juniorenobfrau geleistet. Als ihr Nachfolger wurde Andrea Baratto in den Vorstand gewählt. Er übernimmt neu das Ressort des Juniorenobmann.

Besondere Höhepunkte im Vereinsjahr waren sicherlich wieder der Vereinstag, der Chlausueli sowie der Dorfcup. Mit fast 50 Teilnehmern und einem gefüllten Doppelstöcker-Bus war auch der Skitag ins Montafon ein absolut gelungener Anlass.